22. mai 2013

hej ihr!

ein nächster review ist reingeflattert. (der erste teil ist von einem ersten „probehören“ vor einer ganzen weile)
der ist so persönlich und ausführlich, daß ich ihn mal zusammenfassend präsentiere.
wie schon gesagt, persönliche kritik, also menschen die uns kennen, schon seit jahren, machen das anders wie der schreiber, der das jeden tag 4, 5 mal machen muß/soll/darf.
und das finde ich super.

Die ersten beiden Tracks lassen auf einen ganz tighten, runden und selbssicheren Sound freuen. Das Plattencover (Frontansicht) ist schon fast nicht einzigartig genug fuer eure Musik. Aber vielleicht ist das clever: Ihr bekommt so vielleicht die Standard-Punkhoerer die dann vom POK-Sound ueberrascht werden koennen.
Auch die Vocals wurden bei den letzten zwei Aufnahmen besser und besser und hoeren sich nun nach der ausgereiften Stimme fuer eine Band an, die sich ueber 10 Jahre mit verschiedenen Bandmitgliedern zwar langsam entwickelt hat, jedoch nie stillstand, und letztendlich nur sich selbst antworten braucht (falls dies Sinn macht).

Die besten Songs sind meiner Meinung nach: Kein Kommentar, Weltraumschrott und Erlebnisbad…..Erlebnisbad zeigt eine Seite deiner Liederschreibe, die ich immer gerne mochte- vertraeumt, befreundet, Herz zeigend – im heftigen Gitarrenriff-format. Leider nur einer dieser Art von Stuecken auf dieser Scheibe – aber man erwartet es ja auch nicht zu viel freundlichkeit auf ‘ner Platte die ‘ Endlich wieder Deutschpunk’ heisst. Der Bear VS Shark – Einfluss auf ‘Erlebnisbad’ scheint durch und gefaellt……
Weltraumschrott – da gibt’s einfach nur total originelle Songschreibe, geile Wechsel und die beste zweite Gitarrenlinie auf dem ganzen Album. Man will einfach nur den Kopf gegen das Amaturenbrett bangen, blutend und laechelnd weiterfahren….Lob hier auch an den Ole – fette beats, noch fettere breaks und sooo gar nichts Unnoetiges – herrlich zuzuhoeren…..
Ich liebe die Pause nach diesem Song, in der man gerade Zeit bekommt, einmal Luft zu holen, bevor ‘zurueck aus nirgendwo’ im richtigen Tempo einem den lyrischen Springerstiefel in die Fresse tritt. Das ist mal echt ‘ne schwangere Aussage im Text die einem am Herz packt und nicht wieder loslaesst. Und dann folgt DIE Instrumentalzeit bei 1.34 – Wahrscheinlich meine Lieblingsinstrumentalzeit auf dem ganzen Album (Intro ‘Unkraut’ folgt auf zweitem Platz). Ich empfand Paddelnohnekanu-Instrumentalparts immer als sehr wichtige Bestandteile der Lieder und seit der ersten Platte werdet ihr der Musik in diesem Sinne wieder gerecht…..