24. februar 2014

hier das fazit der veranstaltung NO NAZIS am 23.02.14 in pforzheim.
ich finde es immer wieder beschämed, das solche veranstaltungen genehmingt werden und dann die, die klaren widerstand hegen gegen die verleugner des holocaust, vom staat auf die mütze kriegen. in unser demokratie müssen wir faschismus auschliessen, alles andere wäre ein verrat.
und andere demokratien sollten dies auch tun.

Fazit
Im Großen und Ganzen werten wir den heutigen Tag als Erfolg für die antifaschistische Bewegung in Baden-Württemberg, da an einem Sonntag Abend bis zu 1000 Menschen gegen einen faschistischen Aufmarsch mobilisiert werden konnten. Die meisten machten sich letztendlich auch auf den direkten Weg zum Wartberg um die Nazis zu blockieren. Es konnten mehrere Blockadepunkte errichtet und teilweise gegen brutal auftretende Polizeitrupps verteidigt und gehalten werden. Von den Nazis schafften es wie im letzten Jahr Viele gar nicht erst auf den Kundgebungsplatz. Auch positiv erscheint die Tatsache, dass die Nazis bei der Polizei im Vorhinein eine Namensliste mit den Teilnehmer abgeben mussten um zu verhindern, dass GegendemonstrantInnen auf das Wartberg-Plateau kommen. Eine derartige Einschränkung der Nazi-Veranstaltung ist Ergebnis entschlossenen antifaschistischen Protests der letzten Jahre und bestärkt uns in der Einschätzung auf dem richtigen Weg zu sein.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings offensichtlich: Wieder einmal wurden die AntifaschistInnen massiv von den anwesenden Polizeikräften angegriffen und an ihrem legitimen Anliegen, Geschichtsverdrehung und faschistische Hetze zu unterbinden, gehindert.
Über 50 verletzte Personen auf Seiten der DemonstrantInnen sprechen eine nur allzu deutliche Sprache: Sie zeigen wie die Polizei mit allen nur möglichen Mitteln versucht den Faschisten ihr Event zu ermöglichen.
Davon werden wir uns allerdings nicht einschüchtern lassen: Überall dort, wo Faschisten aufmarschieren, werden wir uns ihnen in den Weg stellen und uns für ein solidarisches Miteinander einsetzen.

23. Februar, …NICHT LANGE FACKELN!